Jump to 0 top | 1 navigation | 2 content | 3 extra information (sidebar) | 4 footer | 5 toolbar


Content

Heringsdorf auf Usedom

Heringsdorf auf Usedom entstand im Jahre 1818 als Fischerkolonie. Der Name Heringsdorf geht auf den Brotfisch der Fischer an der Ostsee zurück. Die Bewohner der Insel Usedom an der Ostsee waren meistens Bauern und Fischer, die ihren Lohn mit dem Gold des Meeres verdienten.
Ab 1825 begann der Badebetrieb. Zu verdanken haben wir das in erster Linie Georg Bernhard von Bülow (1768-1854). Er war der Herrscher über das Rittergut Gothen und erbaute damals das „Weiße Schloss“ - das erste Gästequartier auf dem Kulm. (Der Kulm ist eine sandige Erhebung oberhalb der Küste.) Ferner entstanden in dieser Zeit viele Villen an der Ostsee, die sich vornehmlich Adlige und gut betuchte Berliner leisten konnten. Bereits König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen besuchte den Badeort auf der Insel Usedom. Heringsdorf war wie Ahlbeck und Bansin schon zur damaligen Zeit als Badewanne von Berlin bekannt. Die Kaiserliche Familie weilte in den Sommermonaten mehrfach auf der Ostseeinsel Usedom.

  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • 0 ratings

Binz - das mondäne und größte Seebad

in der Prorer Wiek gelegen. In feinen Kurven schmiegt sich der Strand an das Land, seine sanften Linien nehmen wohl eine der atemberaubendsten Strandpromenaden an der Ostseeküste auf.

Diese Strandpromenade ist besonders in den frühen Morgenstunden eine beste Adresse, um den neuen Tag in aller Ruhe begrüßen zu können. Der Anblick der zahlreichen herrschaftlichen Häuser im berühmten Bäderstil habe Binz auch die Bezeichnungen “Sorrent des Nordens” oder “Nizza des Ostens” eingebracht. Und fürwahr, eine Unterkunft direkt an der Binzer Strandpromenade birgt eine elegante Herrlichkeit, in einem der schönsten Seebäder seinen Urlaub zu verleben und auch zu erleben. Binz rühmt sich, für die ganze Familie da zu sein. Vielzählige kulturelle Angebote für kleine und große Gäste in den heißen Sommermonaten sind ebenso zu haben, wie die anspruchsvollen, gediegeneren Offerten in der nebensaisonalen Zeit.

Am kilometerlangen, feinsandigen Strand können Sie Ihre Seele baumeln lassen, können Ihre Kinder unbeschwert spielen und haben Sie das Gefühl, ein herrliches Erlebnis für sich gefunden zu haben. Maritime Angebote garantieren den Urlaubsspaß an der Küste, Ihre Familie wird sicher dafür plädieren, an diesen teilhaben zu wollen.



  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • 0 ratings

Boltenhagen: Die ersten Strandkorbgäste sind da

Boltenhagen - Früher Saisonstart: Die ersten Strandkorbgäste haben gestern die Frühlingssonne am Strand von Boltenhagen genossen.

Eigentlich kehren die Boltenhagener Strandkörbe traditionell zu Ostern an die Küste zurück. Doch dieses Jahr hat es Vermieter Jörg Schulz nicht so lange ausgehalten und bereits am Dienstag zehn seiner Sonnenoasen ans Meer gebracht – versuchsweise. „Ich habe es nicht bereut“, sagt der 42-Jährige, der sich gleich über Kundschaft freuen konnte.

  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • 0 ratings

Boltenhagen Bonus-Card

In dieser Woche ist Ostern. Boltenhagen und die anderen Ostseebäder erwarten den ersten großen Besucheransturm – und das Wetter muss nicht mal besonders toll sein. In Boltenhagen lockt am Osterwochenende der Töpfermarkt und am Künstlerschloss Plüschow am Ostersonntag der Markt der Kunsthandwerker. Doch selbst ohne diese beiden temporären Höhepunkte bietet die Region zwischen der Landesgrenze im Westen und Wismar im Osten einiges an Attraktionen für die Besucher. Vom Tigerpark in Dassow bis zum Freizeitbad „Wonnemar“ und dem Indoor-Spielplatz „Mumpitz“ reicht das Freizeitangebot.

Die Besuche kosten überall Eintritt. Wäre es da nicht ein zusätzlicher Anreiz, für die Urlauber so etwas wie eine Rabattkarte für die Einrichtungen im Nordwestkreis und in Wismar aufzulegen? „Ja“, sagt Christine Brandt vom Sachgebiet Tourismus im Fachbereich Bildung und Kultur der Kreisverwaltung. „Schwierig“, sagt Boltenhagens Kurdirektor Dieter Dunkelmann. Das Thema sei ja nicht neu und mehrfach ausprobiert worden. „Doch wo eine Bonuscard oder Ähnliches angeboten wurde, hat es sich als Flop erwiesen“, sagt Dunkelmann.

Christine Brandt sieht das ganz anders. Sie verweist auf das „2 für 1“-Heft, das es vor zwei Jahre einmal gab. Der von Jan- Peter Prüßen mit zwei Partnern herausgegebene Rabatt-Freizeitführer enthielt Gutscheine im Wert von mehr als 1111 Euro. „Es ist schade, dass es sowas nicht mehr gibt, denn es wurde sehr gut angenommen“, sagt Brandt. Sie wisse, dass sich viele ihrer Kollegen das Wochenende mit dem Heft gestaltet hätten. „Sie haben zum Beispiel morgens im ,Gute Laune Café’ in Grevesmühlen gefrühstückt, sind dann ins Agrarmuseum nach Dorf Mecklenburg gefahren und haben den Tag dann im Gutshaus Redewisch ausklingen lassen – und alles zum halben Preis dessen, was sie normal hätten zahlen müssen.“

Jan-Peter Prüßen bestätigt, dass das Rabattheft gut angenommen wurde. „Zum Beispiel haben mir die Betreiber des Restaurants ,Klützer Mühle’ gesagt, sie hätten Gäste gehabt, die sie nie zuvor dort gesehen hätten.“ Prüßen ist nach wie vor überzeugt: „Die Idee ist gut, die Anzeigen waren gut.“

Dass nach zwei Jahren Schluss war mit dem Rabattheft, hatte mehrere Gründe: Als Unbekannter hatte es Jan-Peter Prüßen schwer, Handel und Kioske von dem Heft zu überzeugen. „Sie wollten es nicht mal als Kommissionsware aufnehmen.“ Es fehlte ein funktionierendes Vertriebssystem. „Als Einzelkämpfer hast du keine Chance“, stellt Prüßen fest. Außerdem habe das Geld gefehlt, um für das an sich gute Produkt vernünftig werben zu können. Und zu allem Überfluss gestaltete sich auch die Zusammenarbeit mit den beiden Partnern wenig erfreulich. „Alles in allem habe ich 10 000 Euro versenkt – aber es war mein Geld, und darum ist es okay für mich.“

Mit den richtigen Partnern würde er dem Rabattheft eine Neuauflage spendieren. „Allein mache ich es aber nicht“, so Prüßen. Christine Brandt vom Landkreis wäre sofort Feuer und Flamme. Allerdings sagt sie: „So etwas auf den Weg zu bringen, ist Sache eines Wirtschaftsunternehmens und nicht der Kreisverwaltung. Allerdings würde ich mich freuen, wenn es jemand machen würde.“ Und dann müssen natürlich die Gewerbetreibenden mitmachen. Darin sieht Dieter Dunkelmann ein Problem. „Wir hatten mal jemanden hier, der in den Geschäften herumgefragt hat. Nach einer halben Stunde hat er frustriert aufgegeben.“ Prüßen hat andere Erfahrungen gemacht. „Ich bin sicher, dass ich alle Gewerbetreibenden aus dem ersten Heft ganz schnell wieder beieinander hätte – plus einige neue.“

Dem Gast würde so ein Heft vielleicht gefallen, räumt Dunkelmann ein. Doch bleibt er skeptisch: „Wenn man den Urlauber fragt, will er alles. Ob er es dann wirklich nutzt, steht auf einem anderen Blatt.“ Und wer nach Boltenhagen komme, wolle ohnehin in erster Linie Sonne und Strand.

Strand kann das Ostseebad garantieren, Sonnenschein nicht. „Daher fände ich es gut, wenn die touristischen Highlights besser miteinander vernetzt werden. Ich würde da sofort mitmachen“, sagt Julian Stern, der Chef der jüngsten Attraktion, dem Schmetterlingspark Klütz. Hotelchefin Christiane Kühnemann-Springmann vom „Tarnewitzer Hof “ schlägt in die gleiche Kerbe. „Wir Hoteliers sind doch froh, wenn wir den Gästen mehr anbieten können als den Strand – gerade bei schlechtem Wetter.“

  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • 0 ratings
Pages: 1 (1 - 4 / 4)